Von der Bauseilwinde zum Schlepplift
Die Geschichte des Skilifts in Rugiswalde reicht bis 1961 zurück. Eine Handvoll Enthusiasten – darunter Karl Sommer, Werner Riedl und Alfred Schulze – machte es sich zur Aufgabe, einen Skilift in Rugiswalde zu errichten.
Der erste Lift entstand aus einer Bauseilwinde: Der Antrieb diente als Talstation, eine Umlenkrolle als Bergstation. Bereits diese Konstruktion arbeitete mit einem Endlosseil. In den folgenden Jahren wurde die Anlage immer wieder verändert und weiterentwickelt.
Die nächsten Generationen
Transportabler Lift
Ein späterer Aufbau bestand aus einem Antrieb, etwa drei Seilstützen und einer Umlenkrolle. Der Lift blieb transportabel, besaß aber bereits einen sogenannten Lifthaken.
Feste Anlage
Die nächste Generation wurde fest im Boden verankert und entsprach in ihrer Länge ungefähr der heutigen Trasse. Vier Seilstützen und ein Metallhaken erhöhten die Leistung deutlich; an den Stützen musste nicht mehr aus- und neu eingehängt werden.
Planung seit Mitte der 1980er-Jahre
Der damalige Lift hatte weiterhin einen entscheidenden Nachteil: Das durch die Hand gleitende Sicherungsseil verursachte starken Handschuhverschleiß. Seit Mitte der 1980er-Jahre liefen deshalb Planungen für eine sicherere, sauberere und leistungsstärkere Anlage.
Die Bauplanung übernahm eine Dresdner Ingenieurgruppe unter Leitung von Herrn Haidenreich. Die Ausführung erfolgte in Eigenregie und mit Unterstützung des damaligen Trägerbetriebs VEB Kombinat Fortschritt Landmaschinen.