Um bereits im Herbst mit dem Skitraining beginnen zu können, entstand in Rugiswalde der erste Plastemattenskihang Deutschlands. Bis das geeignete Material gefunden war, wurden verschiedene Systeme getestet – unter anderem die Matten der Sebnitzer Sprungschanze.
Gemeinsam mit der Firma Kimmel aus Sebnitz und einem Unternehmen aus Thüringen wurde schließlich das passende Mattenmodell entwickelt und hergestellt.
250 Meter aus rund 60.000 Segmenten
Der Mattenhang ist 250 Meter lang und 12 Meter breit. Rund 60.000 einzelne Segmente wurden dafür von Hand miteinander verknüpft.
Auch verschiedene Farben wurden erprobt. Entscheidend war, dass das Material im Winter geschmeidig bleibt und bei wärmerem Herbstwetter nicht an den Ski schmiert. Von den getesteten Varianten erwies sich Schwarz als am besten geeignet.
Bewässerung des Hangs
Für das Training müssen die Matten feucht sein. Anfangs versorgte eine 10.000 Liter fassende landwirtschaftliche Rolle eine Feldberegnungsanlage. 1987/88 entstand im Zuge der Hangmodernisierung eine feste Wasserversorgung mit Sammelbehälter, Hochleistungspumpe, unterirdischer Hangrohrleitung und Sprühdüsen.
Historische Bilder von der Idee bis zur Entstehung